Löwenzahn Fritter

Der Mensch sammelt seit jeher Nahrung in der Natur. Essbare Pflanzen, Beeren, Früchte und Nüsse wurden als wichtige Ergänzung zur täglichen Ernährung genutzt. Heute ist das Sammeln wieder sehr beliebt, und es bereitet große Freude, selbst gesammelte Zutaten zuzubereiten und zu genießen. Sammelausflüge können auch den jüngsten Familienmitgliedern ein Verständnis für Herkunft und Wert der Lebensmittel vermitteln.

Denkt daran, achtsam mit der Natur umzugehen und nur nachhaltig zu sammeln.

Löwenzahn Fritter

Den Löwenzahn findet ihr fast überall. Besonders fällt er auf, wenn seine gelben Blüten leuchten. Löwenzahnblätter, Knospen und Blüten sind essbar und gelten beinahe als hochwertige Wildkräuter. Pflückt die jungen, hellgrünen Blätter und bevorzugt Löwenzahnpflanzen, die im Schatten wachsen, denn sie sind weniger bitter.

Für dieses Rezept verwendet ihr ausschließlich ganz frische und saftige Löwenzahnblüten ohne Stiel. Drückt sie leicht und achtet darauf, dass sie sich fest und prall anfühlen. Spült sie gründlich, schüttelt das Wasser ab und tupft die Blüten vorsichtig mit einem Küchentuch trocken. Jetzt seid ihr bereit, die Fritter über dem Feuer zuzubereiten.

Vorgehensweise

Spült und trocknet die Löwenzahnblüten.

Vermischt Mehl und Salz und gebt die Milch nach und nach dazu. Schlagt die Eier unter und rührt anschließend den Honig ein. Der Teig sollte die Konsistenz eines dünnflüssigen Pfannkuchenteigs haben.

Lasst eine gute Portion Butter in einer Pfanne schmelzen. Taucht die Blüten gut in den Teig und legt sie in die Pfanne. Backt sie von beiden Seiten goldgelb. Achtet darauf, dass die Pfanne nicht zu heiß wird, damit die Fritter nicht zu dunkel werden, bevor sie durchgebacken sind.

Serviert die Fritter mit Honig.

Zutaten

4 Personen
  • 20-30 frische Löwenzahnblüten
  • 120 g Weizenmehl
  • 200-250 ml Milch
  • 0,5 TL Salz
  • 2 EL Honig
  • 2 Eier
  • Butter
  • Honig zum Servieren

Anmerkung des Kochs

Der Honig im Teig kann durch etwas modernen Zucker ersetzt werden.