Wikingerzeitliche Keramik

Experimente mit wikingerzeitlicher Keramik

Dieser Bericht präsentiert ein archäologisches Experiment zur Keramikproduktion in Ribe während der Wikingerzeit.

In mehreren lokal hergestellten Gefäßen aus dem 8. und 9. Jahrhundert sind kleine, nadelstichartige Löcher im Scherben zu erkennen. Diese wurden früher als Spuren von organischem Material interpretiert, das dem Ton als Temper zugesetzt wurde und beim Brennen der Gefäße ausgebrannt ist.

Um diese Möglichkeit zu untersuchen, wurde eine Reihe experimenteller Tongefäße mit verschiedenen Arten von Temper und unterschiedlichen Tonarten hergestellt. Nach dem Brennen wurden Größe, Form und Verteilung der entstandenen Löcher analysiert und mit archäologischen Funden aus dem Raum Ribe verglichen.

Die Ergebnisse liefern neue Einblicke in die Techniken und Materialien, die Töpfer in der Wikingerzeit verwendeten, und tragen zum Verständnis der lokalen Keramikproduktion in einer der frühesten Handelsstädte Skandinaviens bei.

Der Bericht ist auf Englisch veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden: